Astronomie-/Astrophysikexperte sowie Psychologe gesucht

Dieses Thema im Forum "Recherche-Experten" wurde erstellt von Kiki M., 1. März 2014.

  1. peterk

    peterk Member

    Aw: Astronomie-/Astrophysikexperte sowie Psychologe gesucht

    Danke für die Antworten.
    Ich werde mich mal durch die Formeln arbeiten, damit ich eventuell andere Zeiten einsetzen kann. (Wie gesagt, Mathe ist nich so mein Ding. :oops: ) Ich brauche relativistische Verschiebungen, also muss ich das Tempo wohl etwas erhöhen. Mal sehen. Zu hoch soll es aber nicht sein, dann wird es mir zu unrealistisch (von wegen zunehmende Masse u.ä.) Die Leute haben diese Technik noch nicht.
    Für die Reise gibt es zunächst keine Rückkehr, also lohnt es sich auf jeden Fall. Außerdem liegen die Leutchen die meiste Zeit im Tiefschlaf.

    Bis zum Abflug ...
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 2. Mai 2017
  2. McVail

    McVail Active Member

    Aw: Astronomie-/Astrophysikexperte sowie Psychologe gesucht

    Ja, ja. Ich bin ja auch astronomisch interessiert, begegne bei diesen Zahlen aber immer wieder meinem eigenen Unverstand. :oops:

    Vor allem interessiert mich zum Universum die Frage 'Wo isses denn drin?' Und wenn es untergeht, wie lange braucht das, bis wir es merken? Wahrscheinlich ziemlich lange. Lebe ich also in einem Universum, das möglicherweise schon vor längerer Zeit angefangen hat unterzugehen? :rolleyes: Irgendwann kommt's raus.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 2. Mai 2017
  3. Guest

    Guest Guest

    Aw: Astronomie-/Astrophysikexperte sowie Psychologe gesucht

    Falls die Frage ernst gemeint war .....
    Das ist natürlich nirgends drin. Noch ist nicht ganz klar, ob es flach und unendlich ist, oder ob es endlich ist. Ist es unendlich (vieles spricht dafür), erledigt sich die Frage. Ist es endlich, kann man sich das in Analogie zur Erdoberfläche vorstellen. Dort kannst du unendlich weit laufen und es gibt keine Grenze. Übrigens dehnt sich auch ein unendliches Universum aus. Falls du dir das nicht vorstellen kannst: Kann sich niemand so recht.
    Wahrscheinlich ist unser Universum sowieso nur ein Teil eines Multiversums.

    Das Ende des Universums: Die Nachricht vom Ende erreicht uns nur mit Lichtgeschwindigkeit. Wenn die Sonne explodiert (was sie nicht tun wird, da sie zu klein ist), merken wir das erst nach etwa 8 Minuten. Wir sehen sie während dieser Zeit ganz normal am Himmel. Das Universum wird ganz langsam untergehen, vermutlich auseinanderreißen (auch die Atome werden auseinanderreißen) - ganz klar ist das noch nicht - aber keine Angst, dauert noch.
    Ich nehme an, dass es mir gelungen ist, alle Klarheiten zu beseitigen.
     
  4. Ulli

    Ulli Administrator Mitarbeiter

    Aw: Astronomie-/Astrophysikexperte sowie Psychologe gesucht


    Und der Nobelpreis in sämtlichen Katgegorien geht an ... ;->

    Ich würd' ja bei Eurer Reise zum nächsten schwarzen Loch mitkommen, aber dann verschiebt sich das nächste Update enorm und ich bekomm' hier Ärger. Aber ich bin im Geiste bei Euch!
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 2. Mai 2017
  5. McVail

    McVail Active Member

    Aw: Astronomie-/Astrophysikexperte sowie Psychologe gesucht

    Das wird ja eine herrliche Mannschaft! :D

    @Katze, natürlich war die Frage ernst gemeint und sie berührt ja eine Grundaufgabe jedes Schriftstellers: Das Unvorstellbare vorstellbar zu machen, das Unglaubliche glaubhaft.

    Danke für Deine Antwort. Das Universum »ist natürlich nirgends drin.« - widerspricht unserer Lebenserfahrung, wie früher die vierte und fünfte Dimension rätselhafte Hirngespinste waren.
    Heute nehmen wir multidimensionale Modelle und Bilder hin, denken über chaotische Tori nach - aber ein paar Grundmythen überdauern und dazu gehört bei mir: Alles ist irgendwo drin.
    So versuchen wir mit Analogien (endlos über die Erde laufen) die unendliche Größe eines Universums zu versinnbildlichen, das nirgendwo drin ist aber womöglich Teil eines Multiversums ...
    Also tröstlich fand ich den Satz:

    Also in diesem Sinne - schmeiß mal den Gummimotor an, los gehts! (Und Kiki M zieht regelmäßg das Gummi nach, weil sie so einen Thread aufgelegt hat. :D )
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 2. Mai 2017
  6. Guest

    Guest Guest

    Aw: Astronomie-/Astrophysikexperte sowie Psychologe gesucht



    Das ist ein echtes Argument. Das Update brauche ich wegen des Kindl-Exports.
    Allerdings hatte ich gehofft, dass das Update nicht länger braucht, als die Reisevorbereitungen. :)
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 2. Mai 2017
  7. Kiki M.

    Kiki M. New Member

    Aw: Astronomie-/Astrophysikexperte sowie Psychologe gesucht

    Wow, hier ist ja richtig was los, coool! Und ich hab' da noch was Brennholz, dass ich ins Feuer werfen möchte:

    Angenommen, es ereignet sich eine Hypernova in einer Entfernung von sagen wir mal 3.000 Lichtjahren. Da das Licht (und die Gammastrahlen) nun 3.000 Jahre braucht, bis es in unser Blickfeld vorgedrungen ist, beobachten wir also eine 3.000 Jahre alte Hypernova, richtig soweit? So, aber unsere Teleskope reichen nun wie weit in den Raum? Jedenfalls weiter als mein Fernglas und somit ist die Frage: Wenn wir das Ereignis durch unsere Teleskope entdecken, wie viel Zeit bleibt uns dann noch, bis die Gammastrahlen, die ja angeblich genauso schnell sein sollen wie das Licht, tatsächlich auf unsere Atmosphäre treffen??

    Keine Ahnung, ob die hier genannten Formeln auch darauf anwendbar sind, aber ich habe schon Schwierigkeiten, der Logik in Zeitreisegeschichten (sofern vorhanden) auf den Grund zu kommen... Ist was speziell für Katze und seine Fähigkeit, Klarheiten zu beseitigen... :)

    Und um der Diskussion in Bezug auf Größe, Sitz und Unendlichkeit unseres Universums eine neue Relation zu verleihen, hier ein Witz, den Ihr aber vielleicht schon kennt:

    "Treffen sich zwei Planeten. Sagt der eine: "He, na, wie geht's denn so?" Antwortet der andere: "Nicht so gut im Augenblick. Ich hab' Mensch."

    @McVail, was auch immer meine Aufgabe sein wird, ich will natürlich mit zum Schwarzen Loch schon allein um zu erleben wie die Geschichte weiter geht. Macht Spaß mit Euch!
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 2. Mai 2017
  8. Guest

    Guest Guest

    Aw: Astronomie-/Astrophysikexperte sowie Psychologe gesucht





    Es bleiben dir genau (und zwar ganz genau!) 0 Sekunden.
    Das Licht muss ja dein Teleskop erreichen, egal mit welcher Brennweite du beobachtest. Wenn es Dein Teleskop erreicht, erreicht es auch dich.
    Sorry, aber deine Überlebenschancen sind leider auch = 0 :D

    Gerd
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 2. Mai 2017
  9. Kiki M.

    Kiki M. New Member

    Aw: Astronomie-/Astrophysikexperte sowie Psychologe gesucht

    Hm, das ist jetzt ungünstig :cool: Ich hatte auf eine spannungsgeladene Zeitdifferenz gehofft, wenigstens ein paar Tage oder so... Un was wäre, wenn das Ereignis nicht von einem Beobachter durch ein Teleskop sondern z. B. vom Satelliten Rhessi entdeckt würde, der glaube ich, in 8 Kilometern Entfernung unsere Erde umkreist? Die Daten, die Rhessi sammelt, werden regelmäßig an die Erde übertragen (wenn auch sicher nicht mit Lichtgeschwindigkeit). Würde dies ein Zeitfenster schaffen?
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 2. Mai 2017
  10. Guest

    Guest Guest

    Aw: Astronomie-/Astrophysikexperte sowie Psychologe gesucht

    Ach ja. Man kann heute fast 13 Milliarden Jahre in die Vergangenheit sehen. Das Universum ist 13,7 Milliarden Jahre alt. Man kann also fast bis zu Urknall sehen (man sieht ja in die Vergangenheit). Leider war das Universum die ersten 400 000 Jahre nicht "durchsichtig". Man versucht aber Gravitationswellen aus der Anfangszeit zu messen (mit dem GEO600 in Hannover). Bisher ohne Erfolg.

    Wenn man soweit in die Vergangenheit sieht, erkennt man die ersten Sterne und Galaxien (die heute natürlich nicht mehr existieren).

    Noch etwas zur Verwirrung: Die entfernten Objekte bewegen sich mit Überlichtgeschwindigkeit von uns weg (trotz Einsteins spez. Relativitätstheorie).
     
  11. Guest

    Guest Guest

    Aw: Astronomie-/Astrophysikexperte sowie Psychologe gesucht

    Ne, mit dem Satelliten wird es auch nichts. Die Signale von dort kommen auch nur mit c an. Wie soll dann die Warnung funktionieren?
    Tatsächlich käme die Warnung vom Satelliten sogar etwas später an (Signalwandlung usw.)
    .. so wird das nichts.
     
  12. Kiki M.

    Kiki M. New Member

    Aw: Astronomie-/Astrophysikexperte sowie Psychologe gesucht

    Bist du in einem Paralleluniversum unterwegs? Wir haben zur selben Zeit gepostet :LOL:


    Ich rekapituliere mal für mich und meinen Bedarf: Wir sehen also ein für die Erde katastrophales Ereignis, welches in der Vergangenheit liegt, auf uns zukommen, mit der Gewissheit, dass es die Erde in (naher) Zukunft schädigen wird. Mein Opa würde jetzt rufen: "Da wird ja der Hund in der Pfanne verrückt!"

    Gibt es kein Präventivszenario? Oder ich muss meine Geschichte etwas umschreiben und eine Reise mit euch zu einem Schwarzen Loch als Ausgangspunkt nehmen, auf der wir die kurz bevorstehende (oder so :censored: ) Hypernova quasi vor Ort entdecken. Dann bliebe auf der Erde noch genügend Zeit für eine Panik, oder? :rolleyes:
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 2. Mai 2017
  13. Kiki M.

    Kiki M. New Member

    Aw: Astronomie-/Astrophysikexperte sowie Psychologe gesucht

    Was, wenn die Hypernova noch nicht stattgefunden hätte (also in Erdzeit gesehen, meine ich), sondern die Satelliten Zahlen lieferten, die auf ein "kurz" bevorstehendes Ende eines massereichen Sterns und somit in Prognose auf eine Hypernova schließen ließen? Vorstellbar?
     
  14. Guest

    Guest Guest

    Aw: Astronomie-/Astrophysikexperte sowie Psychologe gesucht

    Wenn man den Ausbruch rechtzeitig erkennt, hat man natürlich noch Zeit (in Wirklichkeit ist sie natürlich schon passiert, vor etwa 3000 Jahren, wie du richtig schreibst).
    Aber theoretisch könnten Astronomen Anzeichen für eine Hypernova vorher erkennen. Aber Satelliten würden wohl eher keine Rolle dabei spielen, sondern Beobachtungen mit (Radio-)Teleskopen.

    Sehr realistisch ist das allerdings nicht (die Prozesse, die vorher passieren, sind ja nicht spontan). Aber bei SF darf man auch etwas unrealistisch sein.
    Mit heutigem Wissen kann man so etwas nicht auf 1000 Jahre voraussehen (denke eher auf 1 Million Jahre, wenn überhaupt.
     
  15. Kiki M.

    Kiki M. New Member

    Aw: Astronomie-/Astrophysikexperte sowie Psychologe gesucht

    ok, ich muss mich jetzt mal per PM bei dir melden...
     
  16. Ulli

    Ulli Administrator Mitarbeiter

    Aw: Astronomie-/Astrophysikexperte sowie Psychologe gesucht


    Für mich die deutliche Unterscheidung zwischen schlechter und guter (gut recherchierter und möglichst realistisch angelegter) Science Fiction ...

    Wenn bekannte Physik mit Füßen getreten wird, ist das für mich ein heftiger Grund, einen SF wegzulegen.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 2. Mai 2017
  17. Kiki M.

    Kiki M. New Member

    Aw: Astronomie-/Astrophysikexperte sowie Psychologe gesucht


    Das ist der Punkt: Ein authentisches Szenario mit der richtigen Prise "Was wäre wenn", so geschickt miteinander verflochten und formuliert, dass sich der Leser weder für dumm verkauft vorkommt, noch für belehrt (oder noch schlimmer: die Handlung wird undurchsichtig/unstimmig, der Leser gelangweilt)... :eek:

    Gar nicht so einfach, das alles...
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 2. Mai 2017
  18. Guest

    Guest Guest

    Aw: Astronomie-/Astrophysikexperte sowie Psychologe gesucht



    Kann ich nur unterschreiben.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 2. Mai 2017
  19. Mammutherde

    Mammutherde Member

    Aw: Astronomie-/Astrophysikexperte sowie Psychologe gesucht


    Kannst du dafür Literaturtipps geben?
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 2. Mai 2017
  20. Mammutherde

    Mammutherde Member

    Aw: Astronomie-/Astrophysikexperte sowie Psychologe gesucht


    Das Beispiel ist beliebt, anschaulich und falsch.

    Es setzt nämlich ein ausgezeichnetes Koordinatensystem voraus, das es in der RT nicht gibt. Schließlich kann auch das ganze Universum wegfliegen und zurückkommen. Dann altert der Raumfahrer 1000 Jahre und die Erdlinge nur 25 Jahre.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 2. Mai 2017