Cursorverhalten

Dieses Thema im Forum "Vorschläge und Wünsche" wurde erstellt von vonmoock, 26. Oktober 2008.

  1. vonmoock

    vonmoock New Member

    Ich habe einen kleinen Vorschlag zu einer möglichen Verbesserung der Arbeitsökonomie.

    Ich nutze Papyrus (jetzt Autor) seit einem halben Jahr (nach lange zurückliegenden Versuchen auf dem Atari) sehr intensiv (bisher ca. 900 Seiten Text) als Textverarbeitung für geisteswissenschaftliche Übersetzungen. Dabei benutze ich nebenher zahlreiche Nachschlagprogramme oder andere Hilfsmittel, die ich auf einem 2. Bildschirm geöffnet habe (ein entsprechendes Szenario mit einem großen Bildschirm ist denkbar). Immer wieder wechsle ich zwischen den einzelnen Programmen, um etwas nachzuschlagen. Kehre ich nun zurück zu Papyrus, muss ich immer genau darauf achten, wohin ich klicke, damit sich die Schreibmarke nicht von dem Punkt wegbewegt, an dem ich gerade gearbeitet hab - also entweder in den Notizzettelbereich, der bei nebeneinander liegenden Programmen ja eher schmal ausfällt, oder genau an die Stelle, an der ich gerade schreibe (in der Regel eben nicht der Schluss des Dokuments, da dort meistens noch Originaltext oder noch zu Korrigierendes folgt). Vergesse ich das, muss ich mir meine aktuelle Stelle erst wieder suchen, da der Cursor genau an die Stelle "verschwindet", an die ich (etwas ziellos und mit den Gedanken schon wieder bei meinem Satz)geklickt habe.

    Daher mein Vorschlag: 1. Klick aktiviert das Fenster und 2. Klick versetzt die Schreibmarke.
    Was haltet ihr davon?

    Derk
     
  2. glucose

    glucose Well-Known Member


    Das jetzige Verhalten nennt sich m.W. "click-through" und ist in vielen Situationen eher erwünscht als "click-to-activate". Mich hat click-through bei Papyrus bisher nicht gestört – ich bin sogar erst durch Deine Frage darauf aufmerksam geworden, dass Papyrus in dieser Richtung verändert wurde. Früher war es nämlich ein click-to-activate-Programm.

    Dein Anwendungsszenario ist aber gut nachvollziehbar beschrieben, sodass das Verhalten von Papyrus vielleicht konfigurierbar sein sollte. Unter Optionen/Diverses wäre wohl der richtige Platz dafür.

    Alternativ könntest Du Dir angewöhnen, ohne Mausbenutzung zwischen den Programmen zu wechseln: am Mac mit der Tastenkombination Apfel-Tab bzw. unter Windows mit Alt-Tab. In diesen Fällen fehlt der Mausklick, sodass Papyrus nach dem Programmwechsel zur letzten Cursorposition zurückkehrt.

    Oder eine andere Variante: Klicke beim Wechsel zu Papyrus nicht in den Text, sondern auf die Titelzeile des Fensters, in die Symbolleiste oder unten in die Statuszeile. Auch diese Klicks verändern die Cursorposition nicht.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 2. Mai 2017
  3. ike

    ike Member

    Moin!


    Diese Vorgehensweise entspricht der unter MacOS. Dort ist es normal, dass man in ein Fenster klicken kann und der Cursor sich nicht verschiebt. In Windows ist leider die andere Vorgehensweise der Standard (die mich auch massiv stört).

    Mir fällt gerade auf, dass auch unter MacOS es nun anders funktioniert, der Klick in das Dokument versetzt also den Cursor. Ich bin auch dafür, dass wieder zu ändern.

    Michael
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 2. Mai 2017
  4. vonmoock

    vonmoock New Member

    @glucose


    Das mit dem Programmwechsel per Taste ist nicht sehr praktikabel, da es 5 verschiedene Programme sind, die da so nebenher laufen (eigener Thesaurus, Duden Office-Bibliothek, Dornseiff, einsprachiges Lexikon, zweiprachiges Wörterbuch (sie. Und das mit dem Klick in die Titelleiste habe ich auch versucht, allein die Gewöhnung ist sehr schwer, wenn alle anderen Programme "Click to activate" sind, und immer wieder lande ich irgendwo anders. :cry:

    Die Idee mit einer Einstellung in den Optionen finde ich richtig toll, denn ich kann auch "click through" Fans verstehen.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 2. Mai 2017
  5. glucose

    glucose Well-Known Member


    Du weißt aber schon, dass man zuerst die Apfel- bzw. Alt-Taste drücken kann, diese gedrückt lässt, und dann zusätzlich ein- oder mehrfach auf die Tab-Taste drückt, um zwischen verschiedenen Programmen zu wechseln, oder? Drückt man die Kombination nur einmal, dann hat man lediglich eine "Zurück-Funktion" zum vorher benutzten Programm, was bei 5 Programmen durchaus das falsche sein kann. Drückt man Tab aber mehrmals, dann kann man sehr schnell zu einem beliebigen Programm wechseln. Das erscheint mir relativ praktikabel.


    Ja, das erfordert ein genaues Zielen – keine Frage. Als Zwischenlösung bis wir Ulli dazu überredet haben, das ganze konfigurierbar zu machen, kann es aber hilfreich sein. ;)
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 2. Mai 2017