Einstellungen übernehmen

Dieses Thema im Forum "Vorschläge und Wünsche" wurde erstellt von olibos, 4. Juni 2009.

  1. olibos

    olibos Active Member

    Ich hätte eine Anregung für ein kleines Zusatztool.

    Bisher muss man die persönlichen Einstellungen sowie Wörterbücher, Textmakros usw. bei einem Upgrade oder einer Neuinstallation manuell sichern und zurückspielen.

    Hier wäre ein Tool eine Bereicherung, mit dem man die Einstellungen ohne umständliche Dateienschieberei übernehmen könnte.
     
  2. Torsten65

    Torsten65 Member

    Finde ich auch sinnvoll, weil ich manchmal erst neu installiere und mir dann erst einfällt, dass ich die alten Formate.glo ini-Dateien etc. hätte sichern sollen. :eek: Ist natürlich meine Schuld, aber vielleicht geht es euch ja ähnlich.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 2. Mai 2017
  3. Thomas

    Thomas Member

    Ja, sehe ich auch so. Habe auch meine Standardeinstellungen nochmals getrennt gespeichert und kopiere diese dann wieder zurück.

    Viele Grüße
    Thomas
     
  4. Ulli

    Ulli Administrator Mitarbeiter

    Dann macht mal konkretere Vorschläge. Und bitte nicht lauter so Beiträge wie "finde ich auch toll" - neue Beiträge sollten schon ein bißchen Zusatzinfo mit sich bringen ;)
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 2. Mai 2017
  5. olibos

    olibos Active Member

    Werden wir konkret :D

    Optimal wäre eine Abfrage, welche Einstellungen übernommen werden sollen:
    - Papyrus.ini
    - Autor.ini
    - Papyrus.mac
    - Dokumentvorlagen
    - Eigene Wörterbücher
    - Thesaurus.txt
    - Vorlagen
    - Adressen
    - Füllwortliste

    (Angaben Win. Mit dem Mac kenn ich mich nicht aus ;) )

    Nach Auswahl werden die Daten in ein benutzerdefiniertes Verzeichnis gesichert.

    Beim Zurückkopieren sollte vor dem Überschreiben von vorhandenen Dateien gewarnt werden. Am Besten mit Angabe von Größe und Datum der Datei. Das könnte man auch abschaltbar handhaben.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 2. Mai 2017
  6. Ulli

    Ulli Administrator Mitarbeiter

    OK - dafür müsste man das Installationsprogramm ändern - was wir nicht können, da das von Geiß & Geiß ist und nicht von uns.

    Wird also etwas Längerfristiges, da wir uns dafür etwas komplett Neues einfallen lassen müssen.
    Ist aber schon etwas angedacht, eher so in Richtung der Installation auf dem Mac (Kopieren und fertig).

    Zu Papyrus Autor II ist es übrigens nicht empfehlenswert, die alten ini /Preference Dateien zu übernehmen (der Rest geht schon) - es hat sich zu viel geändert und es ist nicht gewährleistet, dass das alles noch passt.
     
  7. olibos

    olibos Active Member

    Ich hatte da eigentlich weniger an die Installationsroutine gedacht.

    Wenn man die Funktionalität in ein externes Tool auslagern würde, könnte man unabhängig vom Setup die Einstellungen sichern.
     
  8. dotpap

    dotpap Active Member



    Hallo.

    Das könnte schon einmal - zumindest unter papyrus Autor (ab Version 1.0) - eine BASE-Datenbank leisten.
    In den papyrus-Optionen gibt es einen neuen Schalter "PAPeasy_sicherung".
    Wird dieser geklickt, dann wird die Datenbank "PAPeasy_sicherung" auf den Desktop abgelegt.
    Sie könnte bspw. zwei DB-Tabellen haben:
    DB-Tabelle "Sicherung"
    DB Tabelle "Wiederherstellen"

    Die benötigten und bereits vorhandenen Funktionen:
    MESSAGEBOX, SAVE()

    Und so läuft es ab:
    Sichern
    Die Datenbank "PAPeasy_sicherung" wird, wenn es nötig ist aufgerufen.
    Die DB-Tabelle "Sicherung" hat den Fokus.
    Der Report "Sichern" wird mit der Report-Einstellung "Keine Ausgabe (nur Formeln ausführen)" ausgeführt.
    Ein Dialog macht darauf aufmerksam, dass ggf. vorhandene (ältere) Sicherungsdateien im Ordner ABC überschrieben werden, und bietet neben den Button "Sichern" den Button "Abbrechen" an.
    Klick auf "Sichern" führt die Aktion durch.
    Eine MessageBox informiert das die Datei(en) x, y und z erfolgreich gesichert wurden und sie sich im Ordner ABC befinden.

    Wiederherstellen
    Die Datenbank "PAPeasy_sicherung" wird aufgerufen.
    Die DB-Tabelle "Wiederherstellen" hat den Fokus.
    Der Report "Wiederherstellen" wird mit der Report-Einstellung "Keine Ausgabe (nur Formeln ausführen)" ausgeführt.
    Ein Dialog macht darauf aufmerksam, dass ggf. vorhandene Dateien in den Papyrus-Ordner überschrieben werden, und bietet neben den Button "Wiederherstellen" den Button "Abbrechen" an.
    Eine MessageBox informiert das die Datei(en) x, y und z erfolgreich wiederhergestellt wurden und sich in den entsprechenden Papyrus-Ordnern befinden.

    Und die papyrus Office-Anwender werden wohl auch bald über die benötigte Einstellung "Keine Ausgabe (nur Formeln ausführen)" verfügen - sie warten bereits lange darauf.

    Dateien können individuel hinzugefügt werden.
    Vorhandene Dateien können aus den Sicherungsprofil (wieder) herausgenommen werden. Es spielt sich alles in bekannter papyrus-Umgebung ab. Der Aufwand ist Minimal. Das offenbar als eher lästig empfundene Hin- und Herkopieren hat ein Ende.
    Wer mag kann zu den relevanten Dateien viele Zusatzinformationen in der Datenbank ablegen.
    Vielleicht kann der Hersteller noch eine "besondere BASE-interne Funktionalität" für diese dann quasi zum Standard gehörende Datenbank hinzufügen über die andere Datenbanken nicht verfügen. Z.B. das Anzeigen von Dateidetails existierender Dateien in der MessageBox (Dateigröße, Erstellungsdatum...) die ggf. überschrieben (gesichert) werden sollen. (Es ist gut möglich, dass diese Message-Anzeige jetzt schon geht - ich habe es noch nicht geprüft.)

    Das papyrus-Setup verweist auf die "PAPeasy_sicherung" und fragt, ob gesichert werden soll. Wenn JA, wird das Setup abgebrochen.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 2. Mai 2017
  9. Neonsquare

    Neonsquare Member

    Alternativ könnte man durch den Installer die Standardmäßig mitgelieferten Dateien in einem Ordner "Standardkonfiguration" oder so installieren. Beim ersten starten legt Papyrus einen Ordner "Benutzerkonfiguration" an (so es ihn noch nicht gibt) und kopiert die Standardkonfiguration hinein. Existiert "Benutzerkonfiguration" schon, dann kommt ein Dialog in dem man wählen kann welche Konfigurationsteile erneuert werden sollen (oder beibehalten werden sollen - je nach gewünschtem Standpunkt). Diese Update-Routine kann auch Warnungen beinhalten, wenn es - wie aktuell - keine gute Idee ist eine alte .ini weiterzuverwenden. Ist die Benutzerkonfiguration erneuert, dann schreibt Papyrus eine kleine Datei mit der Versionsnummer der verwendeten Standardkonfiguration - so kann es in Zukunft leicht erkennen, dass ein erneuter Updateprozess nötig ist. Wenn ich mir die Konfiguration verhaue, dann lösche ich einfach die Benutzerkonfiguration und erhalte beim nächsten Start automatisch die aktuelle Standardkonfiguration. Vielleicht kann man sogar eine Option machen wie "Mit Standardkonfiguration starten".

    Unter Mac OS X könnte man diese Vorgehensweise besonders elegant lösen: Dort würde man die komplette Standardkonfiguration einfach in das Application-Bundle legen. Die Benutzerkonfiguration wird dann nach ~/Library/Application Support/Papyrus Autor/ geschrieben.

    Was haltet ihr davon?

    Viele Grüße,
    Jochen
     
  10. Ulli

    Ulli Administrator Mitarbeiter

    Sicher, so in etwa müsste man das machen.

    Kostet halt nur Einiges an Zeit, die wir bisher in andere Funktionalitäten gesteckt haben.

    Unter Win - wie schon gesagt - geht das als Erweiterung gar nicht, bisher, da wir die Sourcen des Installationsprogrammes - was ja sonst sehr schön und vor allem schlank ist - nicht haben.

    Wir denken darüber nach, es unter Win ähnlich wie auf dem Mac zu machen (Archiv, entpacken, fertig).
    Ggf. dann für beide Welten mit einem Tool, oder gleich integriert in Papyrus, das die Einstellungen sichert.

    Problem ist aber AUCH, dass gelegentlich, bei größeren Sprüngen (wie dem von Autor 1 und älteren -> Autor II) die basalen Preferences / INIs nicht übernommen werden können / sollten.
    Makros, eigene Wörterbücher etc. gehen natürlich weiter.

    Das Problem ist bekannt, wir müssen nur mal die Zeit dafür finden, ohne dass andere, wie ich finde wichtigere Sachen liegen bleiben.
    Ich schlage somit das Ende der Diskussion vor.