Pseudonym oder echter Name?

Dieses Thema im Forum "Plauderecke" wurde erstellt von Ennui, 9. September 2021.

  1. Suse

    Suse Well-Known Member

    Erinnert mich an ein Stück von Harold Pinter.
     
  2. RalfG

    RalfG Well-Known Member

    Erinnert mich an "Herzblatt".
     
  3. Ennui

    Ennui Active Member

    Klingt nach Kopp Verlag. :D
     
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  4. Pferdefrau

    Pferdefrau Well-Known Member

    @Ennui
    Bei dem Autor handelt es sich um einen Streetart-Künstler. Pseudonym: Käpt‘n Kalle (das ist der, der diese Kapitänsköpfe überall hinsprüht)
     
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  5. CaptGregSparrow

    CaptGregSparrow Well-Known Member

    So, ich habe mich heute, nach langem hin und her und Umfragen im Freundeskreis auch für ein Pseudonym entschieden. Ursprünglich hatte ich das eigentlich gar nicht vor, aber irgendwie haben mich zwei Argumente dann doch überzeugt:

    - Anonymität: dabei geht es mir nicht ansatzweise darum, dass ich mich von meinem Buch distanzieren möchte, aber das Gefühl, dass es auf diese Weise für sich alleine stehen kann und nicht immer ich als Person mit dranhänge, finde ich sehr befreiend
    - Autorennamentauglichkeit: mein echter Name (der leider nicht Captain Greg Sparrow ist) wird oft verwechselt, muss trotz der Kürze immer wieder buchstabiert werden und klingt irgendwie nicht nach Autor (obwohl ich nicht sagen könnte, woran das liegt)
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. September 2021
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  6. Goeseline

    Goeseline Member

    Also ich denke, dass ich mit Klarnamen veröffentlichen werde, wenn sich denn irgendwann mal ein Verlag findet, der ein Manuskript von mir vertreiben möchte. (Das steht ja noch in den Sternen)
    Ich stimme allerdings auch zu, dass es bei sehr gegensätzlichen Genres durchaus sinnvoll ist, ein Pseudonym zu verwenden.
    Ein weiterer Fall wäre vielleicht auch, wenn sich der eigene Schreibstil sehr verändert hat (sei es durch mehr Erfahrung oder willkürlich).
    Aber grundsätzlich steht es jedem frei mit Klarnamen oder Pseudonym zu veröffentlichen. Je nachdem, womit man sich wohler fühlt.
     
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  7. Marie

    Marie Well-Known Member

    Witzige Idee - auch so ein Auftritt kann zum Markenzeichen werden …
     
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  8. Pferdefrau

    Pferdefrau Well-Known Member

    Na ja, es ist wohl eher so, dass er sich strafbar macht, wenn er Stromkästen und Autobahnbrücken beklebt, und er unerkannt bleiben will.
    Sein Buch hat wohl einige Beachtung bekommen, und deshalb hat man die Lesung veranstaltet. Es geht dem Künstler um das Thema, wem der öffentliche Raum eigentlich gehört.
     
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