Webinstaller

Bin gerade dabei, Papyrus Autor 4 zu Installieren, und mir fällt auf, dass die Prozedur eigentlich nicht mehr zeitgemäß ist…

Ich frage mich, ob man das für Windows nicht inzwischen Anwendungsfreundlicher mit einem Webinstaller hinbekäme, den man per Mail an die Kunden rausschicken könnte.

  1. Schritt: Abfrage von Vorname, Nachname, persönlicher Nummer, Keyfile (Durchsuchen). Bei ungültigen Angaben Abbruch.

  2. Schritt: Prüfe, ob Papyrus installiert ist und führe demnach entweder eine Update-Installation oder Neuinstallation durch

  3. Schritt: Nur Papyrus installieren oder auch den Duden Korrektor (Checkboxen)

  4. Schritt: Angabe des Zielverzeichnisses

  5. Schritt: Herunterladen der Zip-Dateien und Installation von Papyrus

  6. Schritt: Frage, ob ein Verzeichnis mit allen notwendigen Installationsdaten erstellt werden soll? (z.B. zum Sichern auf anderen Datenträgern)

  7. Evtl. 7 Schritt: Frage, ob System-Info-Daten erhoben, an ROM übermittelt und mit Kundendaten verknüpft werden sollen

  8. Schritt: Frage, ob Papyrus nun gestartet werden soll

AUF KEINEN FALL!!!

Was soll der Vorteil von dieser Webinstallation sein, was der Unterschied?? Ich habe schon in einigen anderen Foren gelesen: “Ich bin mit der neuen Version nicht zufrieden, wo finde ich die alte Version?” (!!!)

Genau soetwas passiert bei einer Webinstallation: Die Software wird installiert und die Installationsdateien landen bestenfalls in irgendeinem versteckten \Temp Verzeichnis, wo sie irgendwann per Säuberungssoftware geköscht werden…

Für mich bedeutet anwendugsfreundlich, eben NICHT alles vollautomatisch zu erledigen, ich möchte die volle Kontrolle über meine Daten behalten.

So wie es jetzt ist, ein Setup.exe oder .zip herunterladen und installieren- das ist ok! Die Schritte (Abfragen, Kundennummern, Verzeichnisse usw.) bleiben sowieso die gleichen, und ich selbst entscheide, wo ich meine Installationsdateien speichere oder nicht.

Übrigens: Nicht alles, was zeitgemäß ist, ist auch besser!

Deswegen der Vorschlag bei meinem Schritt 6… Anbieten, die Installationsdateien in ein Verzeichnis (z.B. auf dem Desktop) zu schreiben. (und eine Empfehlung, dessen Inhalt zu brennen)

Es wäre auch denkbar, irgendwo ein Drop-Down-Menü einzubauen, wo man zwischen den verfügbaren Versionen wählen kann…

Ansonsten ist der Vorschlag ohnehin als aufbauend auf dem bestehenden System gedacht, so dass die althergebrachte Weise auch weiter funktionieren würde. :wink:

Ich finde Papyrus eben für Leute mit wenig Ahnung von Computern/Windows recht schwer zu installieren. Irgendwelche Zip-Archive runterladen, um Installationsdateien zu entpacken… Anschließend noch den Duden Korrektor von irgendwoher zusammengesucht. Wobei das ja zumindest jetzt halbautomatisch läuft (wenn auch offenbar nicht bei mir :roll_eyes: ). Wie soll das ein Durchschnitts-DAU verstehen?

Für Leute die sich auskennen, bleibt es zumindest umständlich.

Bei anderen Programmen bestätigt man im Setup den Installationspfad und klickt auf „Full Install“ und die Sache läuft. Teilweise muss man noch ein Keyfile angeben. So würde ich mir das für Papyrus auch wünschen. :thumbsup:

Wie angedeutet könnte ROM auch so leicht an Systemkonfigurationen der Kunden kommen. Das wäre u.U. eine Erleichterung beim Support, und Forenumfragen über verwendete OS wären überflüssig.

Hier hast du natürlich recht. Aber warum kennen sich die Leute nicht mehr mit ihrem Computer aus? Gerade weil alles automatisch funktioniert… Daran wird Papyrus wohl auch nichts mehr ändern können. Hauptsache, mir bleibt wenigstens die Wahlmöglichkeit wie ich die Installation vornehme.

  1. Wollen die Leute das überhaupt, akzeptieren sie es? Hier müsste auf jeden Fall eine Abfrage eingebaut werden.

  2. Sieh dir mal eine Bstellungsemail an (erweiterter Header oder Rohmail): Unter „User-Agent“ Hier könnte Ulli, wenn er wollte und ihm mal fad ist, ganz bequem analysieren, von welchem Betriebssystem aus und mit welchem Emailprogramm die Mail geschrieben wurde.

Naja, solange mir die Wahl bleibt, wie ich mein Papyrus installiere, solls mir recht sein.

(?) Ähhh … Ok … was ist leichter, als eine Zip Datei herunter zu laden, zu entpacken wo man will und dann die Papyrus [Author].exe auszuführen?

Die Beschreibung die mitgeliefert wird erfüllt auch die niedrigsten DAU-Ansprüche. (!) bin ja selber einer! :cool:

Ausserdem ist fast 90% der mir bekannten Software, die über Internetdownload kommt über dieses Verfahren zu installieren.

… und die wenigsten der sogenannten DAUs haben probleme damit dieses auch zu tun. :smiley:

Ist jedenfalls meine Meinung. Wer lesen kann ist im Vorteil. :roll_eyes:

Sorry, aber ich verstehe nicht den Vorteil des von dir beschreiben Webinstall-Verfahrens.

Auch mag ich es nicht sonderlich, wenn mir eine Webapplikation auf meinem Rechner herumwuselt. Schon die Autoupdates und Anwednungs/Sicherheitpatch-Anaylse von M$ auf meinem (sauberen) Rechner bereitet mir Bauchschmerzen, weil ich nie weiss, was im Hintergrund auf meiner Festplatte passiert und ich der Gutwilligkeit der Programmierer von M$ ausgeliefert bin. :smirk:

Wo liegt denn in der Regel wirklich das Installationsproblem … beim nicht lesen der Installationsanleitung. (!)

Was ist mit den Installationen, bei denen kein Internetanschluss vorhanden ist? Z.B. innerhalb von Firmen oder Behörden, die sich gegen das Internet abschotten. :scream: (!)

Sollen die auf einmal keine Updates mehr durchfürhen könenn? :scream:

Ich persönlich glaube der geringe von dir benannte Mehraufwand wiegt eine Nutzungsmöglichkeit fern ab eines WWW-Anschlusses bei weitem auf.

Nichts desto Trotz wird sich wohl einiges am Installer ändern.

Schauen wir mal, was da noch auf uns zukommt. :thumbsup:

Bitte nicht falsch verstehen, ich will nicht hetzen, denn jede Idee gehört gehört. (!)

Vielleicht findet sich ja eine Anwendungsmöglichkeit für deine Anregung.

Gruß

Thorsten

Ich installiere praktisch nie etwas auf meinem PC. Dafür muss ich jedesmal jemanden fragen, der das für mich erledigt. Da Papyrus ständig überarbeitet wird muss ich halt relativ häufig um Hilfe bitten.

Schon das de-installieren vorher macht mir Bauchschmerzen. Und wenn ich alles drauf lasse in einem alten Ordner, bekomme ich nach und nach Fehler rein, die ich nicht weg bekomme. Zum Beispiel gerade jetzt, dass ich keine korrekte Dudenüberprüfung hinbekomme - für die alten Objekte.

Ich würde es besser finden, wenn man immer “überspielen” könnte.

Da ich mich aber damit nicht auskenne, weiß ich natürlich nicht, ob das technisch leicht umsetzbar ist.

Grüße in die Runde :slight_smile:

@tottobauer:

Du hast ein leichtes Smiley-Problem… :wink:

@Susanne2:

Warum fürchtest du dich vor Computern? Kann derjenige, der dir Papyrus installiert, das nicht erklären? Keine Angst, es ist nicht so schwer, wie es aussieht!

Zum “überspielen”: Du mußt nur auspassen, dass du deine eigenen Daten nicht überschreibst oder löscht.

Es ist beides einfach und möglich: Neu installieren oder mit der neuen Version die alte ersetzen, nur das was notwendig ist. Das mache ich regelmäßig, ohne neu zu installieren- funktioniert perfekt!

Sichere doch einmal deine Papyrus-Dokumente und dann übe installiere und deinstallieren! Wenn du nach Anleitung vorgehst, kann gar nicht viel passieren! Lass dir vorher einmal die Logik der Windowsordner erklären, wo Windows was speichert und was du ändern kannst!

~lacht~ Ich fürchte mich nicht vor den Computern - aber davor, was ich andauernd damit anstelle. Natürlich ohne es zu wollen. :slight_smile:

Ich habe das letzte halbe Jahr meine sämtlichen Papyrus Dokumente nicht gesichert. Warum? Sie waren in einem falschen Verzeichnis auf dem Desktop unter Papyrus. Ich habe zwar brav meine Systemsicherung auf die externe Festplatte gebracht, aber überhaupt nicht gemerkt, dass meine ganzen Projekte nicht unter “Eigene Dateien” lagen. :frowning:

Aufgefallen ist nun beim letzten update - nun sind sie gesichert.

Mein freundlicher Helfer hat schon hundertmal versucht, mir das alles zu erklären und hat schon Fusseln am Mund.

Vermutlich sollte ich mal einen Roman darüber schreiben. Bei der Recherche würde ich dann eventuell die Lücken schließen. Trotzdem danke für Deinen Rat - ich muss mich wirklich mehr damit beschäftigen, sondt bin ich irgendwann aufgeschmissen. Wenn die Dateien alle gesichert sind, kann ja eigentlich nicht so furchtbar viel passieren … ich werde es einfach versuchen. :confused:

Na ja, selbst beim De-Installieren werden ja eigene Dateien nicht mit gelöscht, da gibt es also keine Probleme.

De-installiert werden explizit nur Papyrus-eigene Dateien, die unverändert so schon bei der Installation vorlagen.

Das Papyrus-Installationsprogramm führt eine Liste mit, welche Dateien welcher Größe er installiert hat, und nur GENAU diese Dateien werden auch wieder de-installiert, wenn man denn dann deinstalliert.

Wenn man also nicht händisch dann Ordner löscht, in denen man Selbstgeschriebenes gelagert hat, ist ein Datenverlust eigentlich unmöglich.

Selbst im Papyrus-Programmordner gelagerte Dateien werden nicht gelöscht, wenngleich man das natürlich nicht machen sollte, Texte im Programmordner zu speichern.

Das Problem mit dem Duden extra installieren müssen ist halt, dass man dies Riesenviech nicht jedes Mal mit downloaden müssen will, wenn man ein kostenloses kleines Papyrus Upgrade innerhalb der gleichen Version vornimmt.

Ich hab’ aber dennoch mal einen Umzug unserer Seite auf mehr Platz bestellt, damit ich alle Archive extra bauen kann - Papyrus MIT Duden, Papyrus OHNE Duden (wenn man den schon hat, in der passenden Version) …

Damit sollte dann alles erledigt und problemlos installierbar sein. Passiert nächste Woche.

Also, ich für meinen Teil weiß nicht, ob das bisherige Prozedere wirklich für jeden potenziellen Kunden nachvollziehbar ist. Und jede Änderung, die wahlfrei ist, ist natürlich okay. Aber ich bin voll zufrieden mit dem Status Quo und fände es bedauerlich, wenn daran etwas geändert würde und die alte Flexibilität nicht mehr zur Verfügung stünde.

Die bisherige Minimal-Installation, die wenig im System herumfuhrwerkelt, habe ich stets als Vorteil empfunden. Ich habe auch schon, wenn verfügbar, die Varianten ganz ohne Installation heruntergeladen - ich weiß es zu schätzen, wenn man alles per Hand machen kann und genau sieht, wo was wie landet. Probleme mit älteren Versionen hatte ich bisher auch nicht - ich lasse ja immer noch ältere Versionen stehen, wenn ich Updates installiere, weil ich aus Inkompatibilitäts-Paranoia alle Projekte gerne auch in der Papyrus-Fassung bis zum Abschluss bearbeite, in der ich sie auch angefangen habe. Probleme hatte ich da mit den “Altlasten” noch nie, und wenn alles abgeschlossen ist, was damit bearbeitet wurde, dann verschwinden die alten Versionen nach und nach.

Und ein ungeheuerer Vorteil ist auch, dass man Papyrus vor jeder längeren Reise einfach ohne Installation komplett auf USB-Stick ziehen kann und die Installation sogar ganz überflüssig ist. Wie oft habe ich mich früher bei anderen Programmen geärgert, dass ich immer mal wieder ein Wörterbuch, eine Formatvorlage, ein Makro übersehen hatte und auf der Reise am Laptop plötzlich feststellen musste, dass irgendwas fehlt, was ich in den Wochen vorher zuhause benutzt hatte. Mit Papyrus ist das ein Handgriff, und man hat garantiert die aktuellste Einstellung des Programms dabei und kann unterwegs reibungslos weiterarbeiten.

Für mich also ist der Umgang von Papyrus mit der Installation optimal, und bei jeder Änderung würde ich mir zumindest wünschen, dass das gegenwärtige Prozedere als Wahlmöglichkeit erhalten bleibt.

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lol

lies den text ohne smylies und er klingt wie ein überheblicher, herablassender vorwurf, was er gar nicht sein soll. Lieber quälende Smylies, als so etwas :astonished:

Nix für Ungut, Schönes Neues Jahr